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Tabuthema
Protektionismus Die
Medien verstehen sich als Hüter der öffentlichen
Meinung. Da darf das Wort Protektionismus", wenn
überhaupt, nur im negativen Sinne Verwendung finden.
Eine objektive Diskussion über ein gewisses Maß
an Schutz vor Dumpingimporten ist nicht angesagt. Wer es
dennoch wagt, das Wort Protektionismus unverkrampft
auszusprechen, wird umgehend zum Ewig-Gestrigen
abgestempelt. Mit
der völlig überzogenen Panikmache soll von
vornherein die Möglichkeit eines angemessenen
Selbstschutzes unserer Volkswirtschaft ausgeschlossen
werden. Es wird so getan, als bedeute Protektionismus die
totale Abschottung und die völlige Isolation eines
Landes - einen Rückfall in das Mittelalter. Dabei
wird verschwiegen, dass es sehr wohl auch anders geht und
ging. Niemand hat der Bundesrepublik Deutschland zu Zeiten
ihres Wirtschaftswunders einen Protektionismus vorgeworfen,
dennoch war sie damals noch ein souveräner Staat mit
einer eigenen Währung und angemessenen Zollgrenzen. Heute
müssen Konzerne umworben und begünstigt werden
(hohe Subventionen und Steuererlasse), andernfalls droht die
Produktionsverlagerung ins Ausland. Die Freunde des totalen
Freihandels und der Globalisierung sollten doch wissen, dass
derartig erpresste Huldigungen an die Konzerne ebenfalls
purer Protektionismus sind. Sie sind keineswegs
anständiger als ehrliche Zölle. Der verdeckte
Protektionsmus (Subventionen) ist aber wesentlich
ineffektiver - er verzerrt die Marktwirtschaft und
verschafft den Konzernen paradiesische Zustände,
nämlich grenzenlose Macht und
übermäßigen politischen Einfluss. Protektionismus
- das verlogenste Kapitel der Welt Manche
Länder schützen ihre Wirtschaft über eine
völlig unterbewertete Währung
(Währungsdumping), andere wiederum durch
nationalistische Klüngelwirtschaft,
Einheitsgewerkschaften, fehlende
Arbeitsschutzmaßnahmen, Öko- und Sozialdumping,
Exportzuschüsse, Investitionssubventionen,
Lohnsubventionen, Dumpingsteuern, kaum verfolgter
Produktpiraterie, selten geahndete Patentverletzungen,
niedrige Lebenshaltungskosten über subventionierte
Mieten und Nahrungsmittel. Überall
wird geschummelt und betrogen und der faire Wettbewerb
unterlaufen, kaum ein außenstehender Experte kann das
alles durchschauen. Die Ehrlichen und Blauäugigen sind
auf jedem Fall die Dummen. Auch
Deutschland betreibt
Protektionismus! Aber
ein
Subventions-Protektionismus
kommt
nun einmal ungleich teurer als ein simpler,
altbewährter
Zoll-Protektionismus
-
und er ist weit weniger wirksam. Vor allem aber sorgt der
Subventions-Protektionismus für eine Umkehr der
Kräfteverhältnisse: Er stärkt das Kapital und
schwächt den Faktor Arbeit. Aber das ist ja auch genau
das, was die Mächtigen dieser Welt
bezwecken. Aber
wir sind doch
Exportweltmeister! Auf
den Geschmack gekommen? Eigenen
Kommentar zu diesem Artikel (Nr. 270)
abgeben? ©
Manfred J. Müller, Flensburg Startseite
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Die
Welt ist ganz anders, als uns vorgegaukelt
wird! Wer
dieses merkwürdige Paradoxon und die
Globalisierung verstehen möchte, findet in
meinem Buch "DAS KAPITAL und die Globalisierung"
die entlarvenden Antworten. Ohne falsche
Rücksichtnahmen werden die schlimmsten
politischen Irrtümer und Fehler schonungslos
aufgedeckt. DAS
KAPITAL und die
Globalisierung Was
macht es für einen Sinn, den wirklich
relevanten Fragen immer wieder auszuweichen und nur
auf politische Korrektheit (was immer das auch sein
mag) zu achten? Manfred
Julius Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten
Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die
weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen
Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung
beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine
Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher
erschienen, u. a. die
Trilogie
"DAS KAPITAL".
von
Manfred Julius Müller
Damals machte eine Auslagerung der Fabrikation ins Ausland
wenig Sinn, weil sich Importe bei der Einfuhr verteuerten.
Die Zölle/Importsteuern konnten nicht nur das weltweite
Lohngefälle ausgleichen, sie verhinderten auch eine
Erpressung des Staates durch die Konzerne.
Kaum
auf einem anderen Gebiet gibt es so viel Trickserei,
Verlogenheit und Scheinheiligkeit wie beim Tabuthema
Protektionismus. Dies ist auch kein Wunder, denn kein
anderes Regulierungsinstrument hat einen derart
durchgreifenden Einfluss auf den Aufstieg oder Niedergang
ganzer Nationen.
Wir leben in einer Welt des heimlichen Protektionismus in
der alles erlaubt ist, was die Position des Kapitals
stärkt. Allein der offene und ehrliche
Zoll-Protektionismus wird vehement verdammt und
geschmäht - denn er bildet die absolute Schwachstelle
des Kapitals
(mehr
dazu).
Ehrlicherweise
sollt man eingestehen, dass auch Deutschland ohne indirekten
Protektionismus nicht auskommt. Denn auch hier fließen
reichlich Subventionen, um die Diskrepanz zu den
günstigeren Standortbedingungen anderer Ländern
ein wenig abzumildern.
Das
Argument ist wirklich Asbach uralt, aber es zieht immer
noch: Auch heute wird gebetsmühlenartig darauf
verwiesen, dass Deutschland als Exportweltmeister doch vom
weltweiten Freihandel ganz besonders profitiert und deshalb
über den rasanten Zollabbau nur froh seine kann. Was
ich davon halte, können
Sie
hier
nachlesen.
Vielleicht
sind auch Sie interessiert, die Hintergründe der
kapitalistischen Machenschaften und Fehlentwicklungen
näher kennenzulernen. Denn es ist ja keineswegs so,
dass die Politik machtlos wäre und den Kurs nicht
ändern könnte.
In einer aufgeklärten Gesellschaft, in der die
weltwirtschaftlichen Zusammenhänge zunehmend begriffen
werden, könnte eine Politik gegen das Volk dauerhaft
nicht betrieben werden.
Ich bin mir eigentlich recht sicher, dass mein neues Buch
"Das Kapital und die Globalisierung" Wesentliches zum
Verständnis und zur Aufklärung beitragen kann und
die richtigen Lösungskonzepte bietet. Dabei setze ich
bestimmt nicht auf linksextreme utopische Träumereien
und Wunschvorstellungen, die leider viel zu oft zur
Verwirrung beitragen und damit den sozialen Fortschritt
sabotieren. Ich bin durch und durch Realist - aber kein
Gegner des Kapitalismus, sondern ein marktwirtschaftlich
orientierter Reformer.
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Globalisierung und EU funktionieren nicht so, wie
man uns einzureden versucht. Deshalb erleben wir
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